
Die 3 häufigsten Fehler beim Schnürsenkelbinden
Viele denken, das Binden von Sneaker-Schnürsenkeln sei kinderleicht und könne nicht schiefgehen. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die meisten Menschen machen diese einfache Fertigkeit falsch.
Im Jahr 2017 bewies der amerikanische Professor Oliver O'Reilly, dass wir unsere Schnürsenkel immer falsch binden. Sein Team beobachtete 100 Stunden lang die Bewegung der Schnürsenkel und kam zu diesem Schluss. Falsch gebundene Schnürsenkel führen dazu, dass die Schuhe leicht rutschen oder die Füße einschnüren und schmerzen.
Deshalb hat Celidior drei „klassische“ Fehler beim Schnürsenkelbinden zusammengestellt, die fast jeder macht – damit Sie sie sofort vermeiden. Jetzt herausfinden!
1. Das Seil zu locker/zu fest gebunden
Der erste Fehler ist, die Schnürsenkel von High-Top- oder Low-Top-Schuhen so zu binden, dass sie nicht richtig sitzen. In der Sneaker-Szene ist es in letzter Zeit sehr beliebt geworden, die Schnürsenkel locker zu lassen. Bei Sportschuhen ist das jedoch ungeeignet, da die Schuhe dadurch jederzeit abrutschen können.
Der Trend unter Sneakerheads, die Schnürsenkel „frei“ zu lassen
Zu fest gebundene Schnürsenkel können Schmerzen verursachen und sogar zu Fußverformungen führen.
Manche Menschen haben Angst, dass die Schuhe rutschen, und schnüren sie deshalb oft sehr fest. Auch das sollte man vermeiden, da die Füße sonst bei längerem Tragen schmerzen können. Celidior rät, die Schnürsenkel so zu binden, dass man einen Finger zwischen Zunge und Knoten schieben kann. So sitzen die Schuhe perfekt und rutschen auch bei längerem Tragen nicht.
2. Das oberste Loch überspringen
Sportschuhe haben oft ein zusätzliches Schnürloch, damit sie bei anstrengenden Aktivitäten nicht abrutschen. Viele ignorieren dieses Detail jedoch beim Schnüren ihrer Sportschuhe, da zu hohe Schnürsenkel zu Druckstellen und Schmerzen in den Füßen führen können.
Durch das Zubinden der Schnürsenkelöffnung oben sitzt der Schuh fest und schmiegt sich an den Fuß an.
Der Grund dafür ist, dass Sie Ihre Schnürsenkel nicht richtig gebunden haben. Das Video unten zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Schnürsenkel schön und korrekt binden, wenn Sie dieses Schnürloch beim Üben benutzen möchten.
3. Falsches Schnüren
Ein häufiger Fehler beim Schuhebinden ist, nur eine Methode anzuwenden, wie sie von den Eltern oder aus dem Internet gezeigt wird. Hier sind die einfachsten Methoden, Schuhe zu binden. Meistens werden die zwei gängigsten Methoden gezeigt: das schnelle Binden und das „Hasenohrbinden“.
Allerdings können sich die Schnürsenkel bei diesen beiden Methoden leicht lösen. Korrekterweise bindet man sie von außen nach innen. Diese Bindetechnik wurde von Professor Oliver O'Reilly erforscht und von Terry Moore in einem TED-Talk vorgestellt.
Formen Sie dazu zunächst mit einem Faden eine Art „Hasenohr“. Legen Sie dann den zweiten Faden von außen nach innen darüber. Fädeln Sie den Faden anschließend durch das zuvor entstandene Loch und machen Sie einen Knoten. Fertig!
4. Unklares Verständnis der Fußform
Wie andere Körperteile hat auch jeder Fuß eine einzigartige Form; kein Fuß gleicht dem anderen. Jede Fußform erfordert unterschiedliche Schuharten und Schnürtechniken.
Insbesondere Menschen mit Fußdefekten wie Plattfüßen oder Fehlstellungen der Füße müssen darauf achten, wie sie ihre Schnürsenkel binden, um die Gesundheit ihrer Füße nicht zu beeinträchtigen.
Fußform entsprechend der Hangneigung
Fußform in Abhängigkeit von der Zehenlänge
Abschluss
Im Internet kursieren viele verschiedene Anleitungen zum Schuhebinden, aber viele junge Leute machen immer noch Fehler, die extrem einfach erscheinen.
Das richtige Schnüren der Schuhe verbessert nicht nur die Optik, sondern schützt auch Ihre Schuhe und Ihre Fußgesundheit!
Machen Sie oft die oben genannten Fehler oder haben Sie Schwierigkeiten beim Schuhebinden? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit Celidior in den Kommentaren!



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