
DER UNTERSCHIED ZWISCHEN LAUFSCHUHEN UND GEHSCHUHEN
Manche Leute kaufen Turnschuhe oder Sportschuhe für alle möglichen Aktivitäten wie Fitnessstudio, Spaziergänge, Joggen usw. Das ist falsch und schädlich für die Füße. Bitte beachten Sie, dass es Unterschiede zwischen Lauf- und Walkingschuhen gibt. Informieren Sie sich über diese Eigenschaften, damit Sie die richtigen Schuhe für sich finden.
Warum verschiedene Geh- und Laufschuhe
Beim Gehen und Laufen wird der Fuß unterschiedlich belastet, daher benötigen Sie Schuhe, die den Druck aktiv verteilen. Auch die Fußmuskulatur wird beim Gehen und Laufen unterschiedlich beansprucht. Aus diesem Grund gibt es keinen idealen Schuh für diese beiden Sportarten. Die einzige und beste Lösung ist, verschiedene, gut sitzende Paare zu kaufen.
Jeder Mensch hat eine andere Fußgewölbeform. Trägt man die falschen Schuhe, kann dies beim Sport zu Knochen- und Gelenkverletzungen führen. Am besten kauft man Schuhe, die speziell für Walking und Laufen entwickelt wurden, auch wenn sie teurer sind.
Der menschliche Fuß ist von großer Bedeutung, da er das gesamte Körpergewicht trägt. Beim Gehen und Laufen entsteht viel Druck auf die Füße, und ohne die richtigen Schuhe werden sie überlastet. Die Folge können Verletzungen, Fußschmerzen oder andere gesundheitliche Probleme sein, von denen einige irreversibel sind. Deshalb betonen Ärzte immer wieder die Wichtigkeit geeigneter Schuhe.
Wesentliche Unterschiede zur Unterscheidung von Laufschuhen und Walkingschuhen
Für den Durchschnittsmenschen ist es schwierig, den Unterschied zwischen Walking- und Laufschuhen zu erkennen; es gibt jedoch einige spezifische Merkmale, die bei der Unterscheidung helfen.
- Dämpfung: Beim Gehen ist der Druck des Fußes auf den Boden geringer als beim Laufen. Die Anzahl der Bodenkontakte beim Gehen beträgt das 1,5-fache des Körpergewichts, beim Laufen das 3-fache. Daher benötigt man beim Laufen Schuhe mit stärkerer Dämpfung, die dadurch schwerer sind. Spaziergänger bevorzugen leichte Schuhe mit ausreichender Dämpfung.
- Ferse: Jeder Mensch hat einen anderen Laufstil, daher variiert auch der Fußaufsatz. Dieser kann entweder mit der Ferse oder der Fußsohle erfolgen, wobei beim Gehen in der Regel die Ferse zuerst aufsetzt. Daher sind Walking-Schuhe mit gleichmäßiger Fersen-Zehen-Neigung ideal. Diese Neigung ist in den technischen Daten angegeben und wird in Millimetern gemessen. Schuhe mit einer Fersen-Zehen-Neigung von weniger als 8 mm eignen sich am besten zum Gehen. Für Läufer, die mit der Ferse oder dem Mittelfuß aufsetzen, sind Schuhe mit Fersenerhöhung eine gute Wahl.
- Fersenbreite: Beim Gehen sind Schuhe ohne Fersenbreite vorteilhafter, während Schuhe mit Fersenbreite beim Laufen mehr Halt bieten. Die Fersenbreite beugt Knöchelverstauchungen vor und sorgt für mehr Stabilität beim Laufen. Allerdings kann eine zu breite Ferse beim Gehen auch unbequem sein.
- Elastizität: Beide Schuharten besitzen diese Eigenschaft. Sie können sie überprüfen, indem Sie auf die Schuhspitze drücken und die Biegung beobachten. Laufschuhe geben im Mittelfußbereich nach, Walkingschuhe im Vorfußbereich. Vermeiden Sie jedoch Schuhe, die sich im Bereich des Fußgewölbes biegen. Unflexible Schuhe sind weder zum Laufen noch zum Gehen geeignet.
- Schuhsohle: Wanderschuhe haben weiche Sohlen für einen natürlichen Gang, Laufschuhe hingegen benötigen dicke und geneigte Sohlen.
- Bewegungskontrolle: Wer Wert auf Bewegungskontrolle legt, sollte die Elastizität des Schuhs außer Acht lassen. Läufer wünschen sich eine neutrale Fußstellung, doch solche Schuhe sind steif und daher ungeeignet. Wählen Sie Ihre Schuhe daher sorgfältig aus. Laufschuhe bieten nur wenig Bewegungskontrolle.
- Beim Gehen kommt es nicht auf den Untergrund an, wie Parks, Schotterwege oder Wanderwege, sondern auf die Schuhe. Je unwegsamer der Untergrund, desto sicherer sollten die Schuhe sein.
- Elastizität: Je elastischer der Schuh ist, desto besser eignet er sich zum Gehen. Testen Sie die Elastizität, indem Sie den Schuh von der Zehe zur Ferse drehen. Der Schuh sollte sich im Mittelfußbereich mäßig dehnen und drehen lassen.
- Dämpfung: Bei Walking-Schuhen ist eine starke Dämpfung nicht erforderlich, konzentrieren Sie sich einfach auf die Dämpfung im Mittelfußbereich.
- Gewicht: Leichte Schuhe eignen sich zum Gehen.
- Wasserdicht: Diese Eigenschaft ist je nach Verwendungszweck notwendig. Wer sich selten bei schlechtem Wetter aufhält, benötigt keine wasserdichten Schuhe. Für alle, die sich häufig in regnerischen oder nassen Gebieten aufhalten, sind wasserdichte Schuhe hingegen eine gute Wahl.
- Passform: Passform bedeutet, dass der Schuh beim Sport nicht drückt und bequem sitzt. Probieren Sie die Schuhe vor dem Training an. Beachten Sie, dass sich Schuhe mit der Zeit weiten. Wenn Ihre Zehen vorne am Schuh anstoßen, passt er nicht. Testen Sie die Passform auch an einer Steigung. Wenn der Absatz zu hoch ist, sollten Sie ein anderes Paar wählen.
Kriterien beim Kauf von Laufschuhen
- Größe: Ermitteln Sie die Größe: Länge und Weite des Schuhs. Prüfen Sie, ob zwischen der Schuhspitze und dem längsten Zeh etwa eine Daumenbreite Platz ist. Die Zehen sollten sich problemlos bewegen können. Der Schuh bietet ausreichend Weite, damit sich der Fuß bequem seitlich bewegen kann.
- Fersenposition: Die Ferse ist beweglich, fühlt sich angenehm an und drückt nicht.
- Elastizität: Ein guter Laufschuh zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Biegung im Mittelfußbereich befindet, wenn man die Ferse fixiert und die Zehen auf den Boden drückt. Liegt die Biegung an einer anderen Stelle, kann dies beim Laufen zu Problemen wie Fußgewölbeverletzungen oder Achillessehnenbeschwerden führen.
- Atmungsaktivität: In kalten Regionen stellt dies kein Problem dar, in heißen Ländern muss jedoch die richtige Wahl getroffen werden.
Kurz gesagt, es gibt viele Unterschiede zwischen Laufschuhen und Walkingschuhen. Man kann jedoch in Laufschuhen gehen, aber nicht umgekehrt. Wenn Sie sowohl laufen als auch gehen, sollten Sie beide Paar Schuhe besitzen. Das mag in der Anschaffung teurer sein, aber langfristig werden Sie den Wert beider Schuhtypen erkennen.
Bei der Auswahl sollten Sie auch Design, Farbe und Preis berücksichtigen. Lauf- und Walkingschuhe sind in der Regel teurer, da sie viel Material enthalten. Ein weiterer Tipp: Kaufen Sie Ihre Schuhe am besten abends, da Ihre Füße dann ihre größte Größe erreichen. Trotz ihrer Unterschiede bieten sowohl Lauf- als auch Walkingschuhe Ihren Füßen optimalen Komfort.



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